Welchen Lichtschutzfaktor benötigt Ihre Haut?

Lichtschutz ist nicht gleich Lichtschutz und je intensiver die Sonnenstrahlung ist (gegeben durch den UV-Index), umso höher sollte der Lichtschutzfaktor der verwendeten Sonnencreme oder Tagespflege sein. Entscheidend für die Ermittlung des passenden Lichtschutzes ist der eigene Hauttyp.

Einteilung der Hauttypen in 6 Klassen
Die Hauttypen werden in 6 Klassen eingeteilt, unter denen Typ 1 bis 4 in Europa am Häufigsten vorkommen. Typ 1 besitzt sehr helle Haut (keltischer Typ) und ein hohes Hautkrebsrisiko, Typ 2 (nordischer Typ) besitzt etwas weniger helle Haut, bräunt aber nur langsam, Typ 3 (Mischtyp) weist einen etwas dunkleren Teint auf und bräunt schneller, während Typ 4 (mediterraner Typ) dauerhaft einen leicht gebräunten Teint aufweist, schnell bräunt und ein nur geringes Hautkrebsrisiko besitzt. Der Lichtschutzfaktor einer Creme multipliziert mit der vom Hauttyp abhängigen Eigenschutzzeit ergibt die Zeit in Minuten, die Sie bedenkenlos in der Mittagssonne Mitteleuropas (UV-Index 8) verbringen können.

Einfache Faustregel
Wer keine Lust zu rechnen hat kann sich folgende einfache Regel merken: Die in Europa häufigsten Hauttypen 1-4 benötigen erst ab einem UV-Index von 9 (Mittelmeerraum, Hochgebirge, am Wasser) einen Lichtschutzfaktor von mindestens 25 (Typ, 1), 20 (Typ, 2) oder 15 (Typ 3 und 4).

Fazit
Bei einem UV-Index bis 8 genügen Lichtschutzfaktoren von 10 bis 20 vollkommen. Um einen guten Hautschutz unter deutscher Sonne (maximaler UV-Index im Sommer in Berlin = 7) zu erreichen, brauchen Sie also bei Weitem keine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor 30 oder höher aufzutragen.

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